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schnell, flexibel, verlässlich

Mechanische Belastungen messen mit Dehnungsmessstreifen (DMS)

Mechanische Spannungen in Baugruppen schnell und verlässlich messen: Dehnungs- und Stauchungsmessungen mit DMS liefern präzise Ergebnisse über wirkende Kräfte an Baugruppen für Strukturtests, Betriebsfestigkeitsmessungen sowie Produkt- und Werkstoffprüfungen.

Um Bauteile optimal auslegen zu können, ist die genaue Kenntnis von Art, Richtung und Größe der daran wirkenden Kräfte unerlässlich. Um diese zu ermitteln, werden DMS in Form von Wheatstoneschen Brückenschaltungen auf dem Prüfling appliziert. Geeignet sind dabei insbesondere sogenannte Halb- oder Vollbrücken mit zwei bzw. vier DMS. Durch ihren Aufbau erleichtern sie die Kompensation von Störeinflüssen wie beispielsweise der Temperaturabhängigkeit des einzelnen DMS.

Mit DMS-Viertelbrücken präzise und zuverlässig messen, dank externer Brückenergänzung und TEDS

In der Praxis ist das Verbauen von Voll- oder Halbbrücken häufig zu kosten- und zeitintensiv bzw. auch aus Platzgründen schwierig. Dies gilt insbesondere für Aufbauten mit sehr vielen DMS, z. B. bei Kränen und großen Baumaschinen. Hier werden oft hunderte von Viertelbrücken mit jeweils nur einem DMS als „Spannungssensor“ verbaut und diese liegen noch häufig örtlich weit voneinander entfernt. Aus messtechnischer Sicht ist dabei nachteilig, dass DMS-Viertelbrücken besonders empfindlich auf Störeinflüsse aus der Umgebung sind, da sie nur ein sehr geringes Nutzsignal liefern. Zusätzlich sind die gemessenen Werte abhängig von der Temperatur der Messstelle. D. h. präzise Messungen erfordern eine Temperaturkompensation.

CSM bietet mit den hochgenauen und extrem robusten CAN- und EtherCAT-basierten STGMM Messmodulen hervorragend geeignete Messwerkzeuge für alle Arten von DMS-Messungen. Die Module können dezentral nahe an den DMS-Applikationsstellen verbaut werden. Das minimiert Störeinflüsse und senkt den Verkabelungsaufwand. Informationen zur DMS-Applikationsstelle und zur Konfiguration des Messmoduls sind in TEDS-Bausteinen gespeichert, die in den Messkabeln verbaut sind.

Der für DMS-Viertelbrücken benötigte passende Ergänzungswiderstand ist im Messkabel nahe an der DMS-Applikationsstelle integriert. Das senkt Störeinflüsse durch Leitungswiderstände und Temperaturunterschiede zwischen Applikationsstelle und Messmodul. Optional kann zur Kompensation der Temperatureinflüsse bei DMS-Viertelbrücken auch noch ein zusätzlicher Temperatursensor an die STGMM Messmodule angeschlossen werden.

 

 

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